Reesdorf erzählt...

An dieser Stelle wird Platz für Eure Erzählungen geschaffen. Berichtet über Euch, über Reesdorf, über Euer Leben im Herzen Schleswig-Holsteins.

 

 

Nachstehend finden sich folgende Beiträge:

April April 2017: Viertes Brückenfest "Louder than Wacken"

Helge Keipert zur Entstehung seiner Solo-CD "Der Werwolf"

April April 2016: Reesdorf baut neues Feuerwehrgerätehaus

April April 2015: Eröffnung des Reesdorfer Nacktwanderweges

April April 2014: Tatort-Kommissar Borowski dreht in Reesdorf

April April 2013: Biathlon-Meisterschaften in Reesdorf

April April 2011: Roter Wein vom Eiderberg

Ein Lebenswunsch geht in Erfüllung

Der Reesdorfer Kornkreis

April April 2017:

Viertes Reesdorfer Brückenfest mit

US-Metal-Rockern "Amprex Crowdeath"-

Motto 2017: Louder than Wacken

 

Riesenerfolg für die Macher des Reesdorfer Brückenfestes 2017: Als Headliner konnten die Organisatoren jetzt die Verpflichtung der US-Skandal-Rocker „Amprex Crowdeath“ verkünden. Reesdorfs Musikdirektor Helge Keipert war extra in die USA gereist, um im kalifornischen San Diego letzte Vertragsdetails auszuhandeln. „Rechnen tut sich die Sache allemal“, freut sich Keipert. Er erwartet vor der Festivalbühne im beschaulichen Eidertal an die 10.000 feierfreudige Metal-Fans.

 

Amprex Crowdeath gilt als derzeit bekanntester und weltweit lautester Vertreter des düster-provokanten Deft-Metal-Slounges. Die Gruppe wurde 2016 mit internationalen Musikpreisen überschüttet und rockte im Vorjahr auch 85.000 begeisterte Fans im Metal-Mekka Wacken. Das Reesdorfer Festival-Motto „Louder than Wacken“ darf, so Helge Keipert, dann auch gerne als kleine Kampfansage an den großen Festival-Bruder in Wacken gewertet werden. Dem dreistündigen Auftritt der Kultrocker am Samstagabend sieht Keipert dann auch „mit enormer Vorfreude“ entgegen: „Das Eidertal wird spürbar erbeben“.

 

Und noch ein kleines Bonbon am Rande: da die Musiker um Frontmann und Sänger Emerson Page (Foto) bereits am Vortag anreisen, kommt es am Freitagabend (14. Juli 2017) zu einem „meet & great“ im Gemeinschaftshaus Reesdorf. Amprex Crowdeath wird den auserwählten Fans im gemütlichen Rahmen Rede und Antwort stehen und sicherlich auch einige ihrer zahlreichen Hits unplugged zum Besten geben. Kostenlose Eintrittskarten (solange der Vorrat reicht) können ab sofort schriftlich bei Bürgermeister Bernd Jamrath bestellt werden.                             (ae/01.04.17)

 

 

 

 

 

 

 

Weltweit gefeiert, gefürchtet und verehrt:

Amprex Crowdeath- Frontmann und Sänger Emerson "The Gun" Page.

 

Am 15. Juli 2017 werden die US-Boys das erste Europa-Konzert ihrer "Shock the Monkey"-Tour im Reesdorfer Eidertal geben.

 

(Foto:

Agentur HK/Rdf)

Der Reesdorfer Helge Keipert zur Entstehung seiner ersten Solo-CD "Der Werwolf":

„Der Werwolf“ – ein Lebenstraum wird wahr!

Am Freitag, dem 14.10.2016, war es soweit! Der DHL-Wagen hielt vor meiner Tür, ein freundlicher junger Mann stieg aus. Ich öffnete ihm die Tür und half ihm, die 4 großen, schweren Kartons zu mir hinein zu tragen.

Mein Herz klopfte.

Und das nicht wegen der körperlichen Anstrengung.

Es klopfte vor Aufregung.

Die Idee zu dem, was sich dort in eintausendfacher Zahl für den Transport gut verpackt nun endlich direkt vor mir befand hatte vor sechsundzwanzig Jahren in mir zu keimen begonnen.

Noch früher sogar hatte ich als damals Achtzehnjähriger mit Faszination und Begeisterung Achim Reichels LP „Die Regenballade“ wieder und wieder gehört: rockig vertonte Balladen und Gedichte von Goethes „Zauberlehrling“ bis zu Storms „Herr von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland“.

Balladen. Gedichte, die Geschichten erzählen. Oft dramatisch, stets voller Kraft und Gefühl.

Und es war die Musik, die mir den Zugang zu den Gedichten ermöglichte, mich geradezu in ihren Bann zog. Sie potenzierte die Energie und Tiefe der gereimten Handlungen, machte sie für mich greifbar.

Denn als schrecklich quälend hatte ich in meiner Schulzeit das Auswendiglernen eben jenes „Herrn von Ribbeck“ für den Deutschunterricht empfunden, war ich doch trotz stundenlanger Bemühungen nicht über die 2. Strophe hinausgekommen. Ich hatte vor Angst im Unterricht geschwitzt, als wir von unserem Lehrer einzeln zum Aufsagen des Gedichtes aufgerufen wurden, und dann erleichtert aufgeatmet, wenn dieser Kelch an mir vorübergegangen war. Ein Zugang zu dem Text, zum Inhalt dieses Gedichtes war mir zu dieser Zeit verwehrt geblieben. Nun aber, beim Hören des Textes in Kombination mit der fesselnden Musik Achim Reichels schwang die Tür mit Leichtigkeit wie von selbst und weit auf. Ich pfiff und sang beim Hören des Liedes mit. Wieder und wieder!

Inspiriert durch diese für mich völlig neue Begegnung mit der deutschen Lyrik begann ich mich mit deutschen Balladen und Gedichten zu beschäftigen.

Jahre später, ich war Mitte zwanzig, wagte ich mich an meine ersten eigenen Vertonungen. Dabei genoss ich die Verbindung von Text und Musik, empfand es als beglückend eine zum Versmaß und den Betonungen eines Gedichtes passende und eingängige Melodie zu finden. Alles war irgendwie schon da und wurde nur noch von mir entdeckt. Manchmal wob ich die Musik wie von Zauberhand in kürzester Zeit in einem Schaffensrausch, zeit- und raumlos, manchmal reiften die Lieder in mir erst über lange Zeiträume, bis hin zu Jahren.

Die Musik zu Conrad Ferdinand Meyers „König Etzels Schwert“ entstand. Ebenso gehörten Heinrich Heines „Die Begegnung“ und Konrad Pfeffels „Die Wahl“ zu meinen ersten Arbeiten, gefolgt von Wilhelm Buschs „Es spukt“ und Nikolaus Lenaus „Die Drei“.

Auch wenn der Gedanke an eine eigene CD früh in mir keimte – an eine Umsetzung dieser Idee glaubte ich damals nicht ernsthaft, fehlten mir doch die geeigneten technischen Möglichkeiten. Ich hatte zu wenige Lieder und an Aufnahmen in einem professionellen Studio dachte ich gar nicht erst.

So gerieten die Balladenvertonungen immer wieder in Vergessenheit, umso mehr, da ich meine freie Zeit zunehmend in andere musikalische Projekte steckte.

Tatsächlich ging es dann schließlich doch in ein Tonstudio: Zwei CDs entstanden, allerdings mit meiner Band Merlot, mit der ich im April 2017 unser 10-jähriges Bandjubiläum im Bordesholmer Savoy-Kino feiern werde.

Dann allerdings fachte ein von mir lang erhofftes Unplugged-Balladenkonzert von Achim Reichel in der Räucherei in Kiel das Balladenfeuer in mir neu an.

Direkt nach dem Konzert versuchte ich in einen persönlichen Kontakt mit ihm zu treten, um ihm meine Vertonungen anzubieten. Ich drang aber nur bis zu seinem Gitarristen vor, der mich an Achim Reichels Homepage verwies. Dorthin schrieb ich, erhielt aber nie eine Antwort.

Und so beschloss ich, mein Vorhaben selber in die Tat umzusetzen. Nach und nach rüstete ich mein Homestudio in Reesdorf auf. Ich kaufte bessere Mikros, einen leistungsfähigeren PC, neue Programme.

Parallel dazu beschäftigte ich mich zyklisch mit dem Lesen und Entdecken weiterer mir geeignet erscheinender Gedichte. Kein Lyrikband war mehr vor mir sicher. 15 Lieder auf eine CD zu bringen – so lautete mein Ziel. Tatsächlich wurden es schließlich 18. Auch wenn diese Zahl anfangs unerreichbar schien – ich näherte mich ihr langsam aber sicher.

Es entstanden neue Versionen der bereits aufgenommenen Lieder, ich veränderte, verwarf, begann von neuem, wobei ich meinem musikalischen Gespür vertraute. Manche Aufnahmen erfolgten in wenigen Stunden, für andere brauchte ich Tage oder Wochen, bis ich zufrieden war.

Und trotz des Vorankommens stellte ich mir immer wieder die Frage, ob die Qualität meiner Aufnahmen meinen Ansprüchen tatsächlich auch genügen würde.

Die Gestaltung der CD übernahm zu meiner großen Freude Jan Uhing, der auch schon am Cover der 2. Merlot-CD „The days of silver and gold“ maßgeblich mit Hand angelegt und  zu seinem Gelingen beigetragen hatte.

Wir trafen uns im Sommer 2014 zu einem ersten Gespräch im Reesdorfer Gartencafé. Die Ideen flossen, der konzeptionelle Rahmen nahm schnell Gestalt an, wir genossen die gemeinsame Kreativität. Und tatsächlich gelang es Jan neben seiner Arbeit an der grafischen Gestaltung mehrerer Kinderbücher Zeit zu finden, um zahlreiche Skizzen und Entwürfe zu den Liedern der CD anzufertigen. Innerhalb von 2 Jahren nahm die endgültige Fassung immer mehr Form an. Und das, was unter seinen Händen entstand, beeindruckte mich in seiner Ausdruckskraft, mit seinem Humor und in seiner Schönheit. So manches Mal staunte ich und lachte laut auf, wenn ich wieder eine neue Idee zu sehen bekam.

Derart inspiriert und motiviert trieb ich die abschließenden Arbeiten an einigen Liedern voran, nahm die letzten Lieder auf und feilte schließlich noch ein paar Wochen an den letzten Feinheiten. Tatsächlich weiß ich nicht, ob ich ohne Jans Bilder und die regelmäßige Kommunikation mit ihm wirklich durchgehalten und den Mut zur Fertigstellung des Projektes gefunden hätte. Denn mitunter zweifelte ich am Sinn meines Tuns. Wozu machte ich das alles eigentlich? Aber die Gewissheit und die Kraft kamen jedes Mal wieder. Es war mein Traum, und ich wollte ihn verwirklichen. Trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten, sowohl bei der Arbeit an der CD als auch im persönlichen Umfeld: tief in mir spürte ich: es gab nur diesen Weg. Und ich sah mich in dieser Erkenntnis bestätigt, als eine angestrebte und erbetene, aber kaum für möglich gehaltene finanzielle Unterstützung durch eine regionale kulturelle Förderorgansation erfolgte. Durch diese Unterstützung rückte die finanzielle Umsetzung für die Vervielfältigung der CD in greifbarere Nähe!

Und dann war es soweit! Anfang Oktober 2016 gingen die Druck- und Musikdateien an das Presswerk. Ich schickte sie in der tiefen Überzeugung ab, genau das zu tun, was ich wollte. Es war mir nicht mehr wichtig, meine Ausgaben durch genügend CD-Verkäufe wieder hereinzubekommen. Natürlich hoffte ich darauf, dass mein Werk Anklang finden würde, aber auch das war nicht die Hauptsache. Die Hauptsache war das zu tun, woran mein Herz hing.

Knapp zwei Wochen später waren sie da. 1000 CDs.

Aufgeregt öffnete ich den ersten Karton, zog eine CD heraus, betrachtete sie einen Moment, befreite sie aus ihrer Cellophanhülle, betrachtete sie erneut. Die erste Anspannung wich einer tiefen Rührung. Sie war wunderschön. Ein ganz besonderes Kunstwerk. Das gemeinsame Hören der CD mit Freunden wurde zu einem Freudenfest. Wir schwelgten in der Musik, tauschten uns über unsere Erlebnisse beim Hören aus, über die Texte, die Musik, die grafische Gestaltung der CD.

Ich habe mir einen Lebenstraum erfüllt.

Mein Dank gilt den Musikern und Freunden die mich dabei unterstützt haben. Und den Dichtern, ohne deren Werke keines der Lieder entstanden wäre.

Voller Stolz halte ich die CD in meiner Hand.

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Bestellungen gerne unter 0179-53 47 884 oder 

www.helgekeipert.de

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(Helge Keipert/21.10.2016)

April April 2016: Gemeindevertretung beschließt Neubau des Feuerwehrgerätehauses

April April 2015: Nacktwanderweg Reesdorf

(A. Evers 01.04.2015)

April April 2014: Borowski dreht in Reesdorf

(A. Evers - 01.04.2014)

April April 2013: Biathlon in Reesdorf

(A. Evers - 01.04.2013)

April April 2011: Roter Wein vom Eiderberg

Artikel zum 01. April 2011 / A. Evers

Ein Lebenswunsch geht in Erfüllung

von Helge Keipert

 

Die Sonne geht auf über Reesdorf. Ein neuer Tag beginnt. Kein Tag ohne Musik. Musik in den eigenen vier Wänden, in Probenräumen und auch öffentlich, sei es bei unseren Dorf- und Kulturfesten, in Inges Gartencafé oder auf zahlreichen anderen Feiern und Konzerten. Mehr als 200 Lieder sind hier in Reesdorf in den vergangenen 18 Jahren entstanden. Beim Spazierengehen oder Joggen durch das Eidertal, beim gemeinsamen Musizieren mit lieben Freunden, oder einfach beim Laufenlassen der Finger und Gedanken am Klavier oder der Gitarre. Lieder, die Geschichten erzählen von wahren und fiktiven Begebenheiten, von tatsächlichen und erfundenen Personen, von den Gefühlen, die uns bewegen.

 

Viele dieser Lieder fanden ihren Platz in den Programmen von unterschiedlichen Musikformationen – von Bigband über Rockbands bis hin zum Zwei-Personen-Orchester und auch von verschiedenen Kleinkünstlergruppen. Und stets war da der Traum, irgendwann über genügend Zeit und die nötigen finanziellen Mittel zu verfügen, um mit einer Band ins Studio zu gehen, um professionelle Aufnahmen zu machen und diese auf einer CD zu veröffentlichen.

 

Im vergangenen Jahr war es dann tatsächlich so weit. Ein Lebenswunsch ging in Erfüllung. Nach eineinhalb Jahren Proben und zahlreichen Auftritten mit unserem Acoustic-Music Trio Merlot begaben wir uns nach längerer Suche ins Cliffstudio in Kropp. Nach intensiven Vorgesprächen über unsere Vorstellungen davon, wie unser Werk klingen sollte begleitete uns Roger Wahlmann mit unglaublicher Ruhe und großem Einfühlungsvermögen über ein halbes Jahr auf unserer musikalischen Reise. Eine Reise, die uns musikalisch und menschlich trotz - oder gerade wegen aller Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, zusammenschweißte. Eine Reise, auf der wir viel miteinander und voneinander lernten, auf der wir uns gegenseitig stützen und Kraft gaben, wenn man an seine Grenzen stieß. Und dann war er geschafft. Eines Tages im September klingelte es an der Tür, und die 20 Kartons mit unserer ersten Auflage von 1000 CDs waren da.

 

Parallel zu den letzten Aufnahmewochen hatten wir begonnen, unsere CD-Release-Party zu organisieren, um unser Werk in einem geeigneten Rahmen vorstellen und feiern zu können. Den richtigen Ort fanden wir in der Räucherei in Kiel. Es wurde ein unvergesslicher Abend, zu dessen Gelingen unsere Familien und zahlreiche Freunde tatkräftig beitrugen. Zu unserer großen Freude findet unsere Musik großen Anklang, so dass wir davon ausgehen können, dass die Produktionskosten unseres Debutalbums über kurz oder lang eingespielt sein werden. Und vielleicht ist es dann auch bald soweit, dass wir uns wieder ins Studio begeben, um eine weitere Produktion anzugehen. Denn die Stimmen werden lauter, dass da noch so viele Lieder sind, die wir zwar bei unseren Konzerten spielen, die aber nicht unter den 15 Stücken auf der CD zu finden sind. Der Gedanke daran beflügelnd.

 

Zur CD:

Titel: The searching, 15 Titel; Spielzeit: ca 53 min, zu erwerben bei unseren Konzerten und über unsere Homepage: www.merlot-music.de

 

 

 

 

 

Reesdorf 

am 25. Juli 1991                

Der „Reesdorfer Kornkreis“

 

Im Juli 1991 stand unsere kleine Gemeinde plötzlich und unverhofft im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit. Die „Kieler Nachrichten“ berichteten nicht, wie eigentlich üblich, im Holsteiner Lokalteil über die neueste Neuigkeit, sondern widmeten Reesdorf in der Hauptrubrik „Aus aller Welt“ einen beachtlich großen Artikel. Was war bloß geschehen?

 

Weltweit waren in diesem Sommer an verschiedenen Orten geheimnisvolle Kreise in Kornfeldern entstanden, deren Entstehung sich viele Menschen nicht schlüssig erklären konnten. Insofern machte schnell das Gerücht außerirdischer Einflüsse die Runde: vom UFO-Landeplatz bis zur Kultstätte außerirdischer Lebensformen erschien so manch einem Erdling jede Erklärung möglich.

 

Und in einer schönen Julinacht des Jahres 1991 landeten die „Marsianer“ dann auch in Reesdorf, politisch korrekt direkt hinter dem Gemeinschaftshaus im angrenzenden Roggenfeld. Leider blieben sie nicht bis zum Morgen, suchten nicht dass Gespräch mit den Einheimischen. Stattdessen hinterließen sie als „lieben Gruß“ den obligatorischen Kornkreis. Und versetzten damit die Presse erneut in helle Aufregung.

 

Heute wissen wir natürlich (hoffentlich wissen wir es wirklich), dass der Kornkreis im Roggenfeld nicht die Hinterlassenschaft eines gelandeten UFO darstellte. Die damals angereisten „Experten“ konnten schnell feststellen, dass es sich bei dem Reesdorfer Kreis „um einen mit Sicherheit von Menschenhand gemachten Kornkreis“ handelte. Eine gängige Erklärung, wie und von wem dieser Kreis anlegt wurde, wurde den meisten Reesdorfern jedoch lange Zeit vorenthalten.

 

Im Zuge intensiver Recherchen ist es dem Reesdorfer Boten nun gelungen, im Internet die Aussage eines Landwirtes ausfindig zu machen, der sich damals gegenüber Fachleuten eindeutig zur Entstehung dieses Kreises äußerte. Seine Aussage wurde wie folgt protokolliert:

 

„Zwei Journalisten traten im Sommer 1991 an den Landwirt heran, um diesen um die Erlaubnis zu bitten, sein Roggenfeld für eine Kornkreisaktion nutzen zu dürfen. Es waren angeblich weitere Aktionen in anderen Feldern geplant und durchgeführt worden. Ein Freund der beiden Reporter erklärte sich bereit, mit Freunden die Kornkreise des Nachts anzulegen.

 

Der Landwirt kann sich noch daran erinnern, dass ca. 1 Meter lange Baumstammenden im Kreis über das Getreide gerollt wurden, wodurch die Halme leicht geknickt wurden und dann liegen blieben. Die Kreissymmetrie wurde mit Hilfe eines Bandes hergestellt, welches im Mittelpunkt des Kreises von einem Helfer fixiert wurde. Bei den anschließenden Untersuchungen wurden in der Regel keine Fußabdrücke gefunden - wie das den "Hoaxern" gelang ist dem Landwirt nicht bekannt.“

 

Reesdorfer Bote/Andreas Evers, im Mai 2011

Foto und Quelle: Schwochow   

 

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