Presse und Medien

 

Nachfolgend haben wir Presseartikel aufgelistet, die im Zusammenhang mit Reesdorf erschienen sind.

Kieler Nachrichten vom 04. Juni 2016: 

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 04.06.2016

Kieler Nachrichten vom 23. Januar 2016:

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 23.01.2016

Kieler Nachrichten vom 23. Oktober 2015:

Zwei Zimmer im Obergeschoss sollen Unterkunft für Flüchtlinge werden - Umbau Erdgeschoss verschieben

Aus den Kieler Nachrichten / Holsteiner Zeitung vom 23.10.2015

Reesdorf in der "Rheinischen Post" : Gleichgesinnte im hohen Norden

Die Stadt Rees am Niederrhein liegt unmittelbar an der nieder- ländischen Grenze zwischen Emmerich und Wesel (Landkreis Kleve). Das Stadtgebiet umfasst 8 Ortschaften mit insgesamt ca. 22.000 Einwohnern.

 

Am 16. April 2016 besuchte ein Journalist der Rheinischen Post, Herr Michael Scholten, unser Reesdorf, um über eventuelle Gemeinsamkeiten seiner Heimatstadt Rees und unserer Gemeinde Reesdorf zu berichten. Sein nachstehender Artikel erschien am 23. April 2016 in der Lokalausgabe Rees der "Rheinischen Post". (ae/24.04.2016)  

23. April 2016 | 00.00 Uhr

Rees

Gleichgesinnte im hohen Norden

Dirk Hinz-Reese (l.) und Andreas Evers vor dem Gartencafé

 

Rees. In Holstein gibt es die 156-Einwohner-Gemeinde Reesdorf. RP-Mitarbeiter Michael Scholten fuhr hin und entdeckte nicht nur namentliche Parallelen zu Rees. Von Michael Scholten

 

Dirk Hinz-Reese und Andreas Evers heißen mich mit einem freundlichen "Moin" in Reesdorf willkommen. Sie sind Stellvertreter des ehrenamtlichen Bürgermeisters Bernd Jamrath. Der ist heute privat in Berlin, wohin sein Reeser Amtskollege Christoph Gerwers gern bald dienstlich wechseln würde. Als Gastgeschenk überreiche ich zwei Bildbände mit Fotos aus Rees und einer Widmung von Christoph Gerwers.

 

Sein Reesdorfer Amtskollege ist seit 22 Jahren Bürgermeister, aber kein CDU-Mitglied. Er gehört, wie alle sieben Ratsmitglieder, der Kommunalen Wählergemeinschaft (KWG) Reesdorf an. "Gemeindepolitik sollte man nicht mit Parteipolitik machen", sagt Andreas Evers. Der Stolz des Ortes ist zugleich sein Grund zur Klage: 38 der 156 Einwohner sind jünger als 18 Jahre. "Unsere Ausgaben für Kindergärten und den Schulverband Bordesholm übersteigen unsere Gewerbesteuereinnahmen deutlich", sagt Dirk Hinz-Reese. "Wir sind notorisch pleite, weil wir mit 90 Prozent unseres Haushaltes junge Familien fördern, was ja von den Politikern in Kiel und Berlin immer gefordert wird."

 

 

Im Gemeinschaftshaus, das an der Stelle der 1931 geschlossenen Volksschule steht, bekomme ich Nachhilfe in Geschichte: Reesdorf wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt und hieß damals noch Raddegestropp. Wieso, weiß keiner. Auch nicht, warum so viele Reesdorfer den Familiennamen Reese tragen. Dirk Hinz-Reese ist seit 25 Jahren Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hat 20 Aktive, ein Einsatzfahrzeug und viel Rückhalt im Dorf. Richtet sie doch federführend viele Feste aus, darunter das Lichter- und Märchenfest für Kinder und das Vogelschießen mit der Armbrust. Schützen gibt es in Reesdorf keine, eine Kirche auch nicht. Die steht im Nachbarort Brügge. Mit Ausnahme von wenigen Angeheirateten sind alle in Reesdorf protestantisch.

 

Im Obergeschoss des Gemeinschaftshauses wurde eine Wohnung für Asylanten hergerichtet. Alle haben geholfen und gespendet, da man die Verantwortung nicht allein den großen Gemeinden zumuten wollte. Nur: "Uns wurden bislang keine Flüchtlinge zugewiesen", sagt Andreas Evers verständnislos. "Offenbar gibt es keine mehr."

 

 

Unsere Autofahrt durch Reesdorf beginnt. Auf dem Nummernschild steht RD. Das klingt nach Reesdorf, steht aber für den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Andreas Evers lenkt seinen Peugeot von der 650 Meter kurzen Dorfstraße ins Grüne. Durch die Landschaft schlängelt sich die Eider, der mit 188 Kilometern längste Fluß Schleswig-Holsteins. In Reesdorf ist die Eider nur ein Rinnsal. Die Eiderbrücke, 1803 vom dänischen König in Auftrag gegeben, ist Landeskulturdenkmal und Ort des fünfjährlichen Brückenfests mit Open-Air-Konzert, Schlemmermeile und Feuerwerk. Das zweite Landeskulturdenkmal ist eine hydraulische Quellwasserpumpe, genannt "Widder", die seit 1936 den Hof von Bauer Johannsen speist. Ganz Reesdorf versorgt sich über solche Eigenbrunnen selbst.

 

Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt, baut Raps, Weizen und Gerste an, hat Kühe und Pferde. Große Weiden sind für Koniks, die Nachfahren osteuropäischer Wildpferde, und für Heckrinder reserviert. Sie sind Teil des Naturschutzprojekts "Oberes Eidertal". Nach niederrheinischer Maßstäben ist die Gegend hügelig. "Endmuränen", erklärt Andreas Evers.

 

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Eindrücke (v.l.): das Ortsschild von Reesdorf, eine alte Kiesgrube, die heute eine Moto-Cross-Anlage für Motorsportler ist, und eine Wiese mit Wildpferden FOTO: Michael SCholten

 

Die Reesdorfer Kieswerke hatten einst bis zu 200 Mitarbeiter. Eine alte Kiesgrube ist heute eine Moto-Cross-Anlage für auswärtige Motorsportler. Meine Gastgeber finden aber mehr Gefallen am "Pferdefreizeitpark Eidertal" mit Gästen aus ganz Deutschland und Skandinavien. "Wir hatten gehofft, dass Reesdorf Olympia-Stützpunkt wird", sagt Andreas Evers. Doch dann stimmten die Hamburger gegen ihre Olympia-Bewerbung. In Reesdorf hätte das IOC 100 Prozent Zustimmung erhalten.

 

Wir fahren zum Mittagessen ins Gartencafé. Es ist das älteste Haus in Reesdorf, erbaut 1856. Das Café öffnet von Mai bis Oktober an Wochenenden und auf Anfrage auch für Geburtstage und Hochzeiten. Inge Söhrmann-Gruitrooy ist die Chefin. Ihre Mohn-Marzipan-Torte soll legendär sein. Heute serviert sie Schinkenbrote - und eine große Überraschung: "Mein Ex-Mann Klaus kommt aus Bedburg-Hau, mein Schwager wohnt in Obermörmter. Ich kenne den Niederrhein gut, auch Rees."

 

Wir sind uns einig, dass der nächste Ausflug der Feuerwehr Reesdorf nach Rees führen muss. Bislang hatte Reesdorf nur Kontakt zu Reesdorf bei Magdeburg. "Der Bürgermeister hat uns nach der Wende angeschrieben und um Hilfe gebeten", sagt Dirk Hinz-Reese. Es gibt noch ein weiteres Reesdorf in Brandenburg, ein typisches Runddorf, aber das hat sich nie um Kontakt zu Reesdorf in Holstein bemüht.

 

Ich schlage vor, Reesdorf soll mit seinen ostdeutschen Namensvettern spätestens 2028 nach Rees kommen, wenn meine Heimatstadt 800 Jahre alt wird. Denn es kann doch kein Zufall sein, dass Reesdorf die Postleitzahl 24241 hat, wo doch unsere alte Postleitzahl 4242 Rees 1 war. Ich bin mir sicher: Rees und Reesdorf gehören irgendwie zusammen. Wir wussten es nur bislang nicht...

Quelle: RP  

 

Kieler Nachrichten: Spatenstich für Reesdorfer Klärschlamm-Vererdungsanlage 

Spatenstich für Klärschlamm-Vererdungs-Anlage

Zweckverband investiert 1,3 Millionen

und senkt Gebühren

Mit einem symbolischen Spatenstich starteten Vertreter des Abwasserzweckverbandes Bordesholmer Land (AZV) und der Firma Eko-Plant mit den Bauarbeiten für die neue Klärschlammvererdungsanlage im Klärwerk Reesdorf.

-von Sven Tietgen-

Reesdorf. Bestens gelaunt erläuterte Verbandsvorsteher Helmut Tiede das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 1,3 Millionen Euro – und kündigte zugleich eine Senkung der Abwasser-gebühren an.

Ab Januar 2016 können die rund 3500 angeschlossenen Haushalte in Bordesholm, Wattenbek, Brügge, Reesdorf und Bissee die Gebührensenkung einplanen. Die genauen Zahlen will der AZV in der nächsten Verbandsversammlung im September bekanntgeben. „Es wird eine fühlbare Entlastung geben“, betonte Tiede beim offiziellen Baustart am Mittwoch.

Zusammen mit Vertriebsingenieur Peter Peters von der Herstellerfirma erläuterte Tiede die Hintergründe sowie die Arbeitsweise der neuen Anlage, die im nächsten Jahr angeschlossen wird. Die „Hauptarbeit“ übernehmen 30000 Schilfpflanzen auf einer Fläche von rund zwei Hektar 200 Meter östlich des Klärwerks.

Im Zusammenspiel mit dem Sonnenlicht wandelt das in Beeten gesetzte Schilf den Klärschlamm zu Kompostmaterial für die Landwirtschaft um. Nach acht Jahren wird das Endprodukt erstmals aus den Vererdungspoldern abtransportiert. An Betriebskosten fallen nur geringe Strommengen für das Pumpen der noch flüssigen Abwasserprodukte aus den SBR-Behältern in die Vererdungsanlage an. Bislang wurde das Abwasser in einer Klärschlammpresse unter Kalkzugaben verarbeitet, dabei fielen hohe Kosten für Strom, Kalk und den Abtransport des trockenen Abwasserendprodukts an. Vor 18 Jahren wurde die Filterpresse auf einem extra zugekauften Grundstück für rund 500000 Euro errichtet. „Im Winter hatten wir bei Frost manchmal Probleme, das Gebäude mit der Filterpresse auf Betriebstemperatur zu bringen“, erzählte Helmut Tiede.

Drei Jahre beschäftigten sich die Zweckverbandsvertreter mit der neuen Technik, besichtigten Anlagen auf Fehmarn und in Büsum, stellten Berechnungen an und gaben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.

Zukünftig wird die Menge an Klärschlamm, die aus den jährlich 500000 Kubikmetern Abwässer entstehen, deutlich reduziert, führte Tiede weiter aus. Zugleich wird es erheblich weniger Lkw-Transporte geben, der Stromverbrauch wird stark reduziert und viel weniger Kohlendioxid verbraucht. „Unsere oberste Maxime war, dass die Zahlen stimmen müssen, und das ist hier der Fall“, so Tiede. ti

aus: Kieler Nachrichten/kn-online vom 13. August 2015 

Presse: Automobilclub von Kiel (AvK) trainiert Kartslalom auf dem HaGe-Gelände in Reesdorf

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 27.11.2014

Minister Habeck übernachtet für das Projekt  "Wildes Schleswig-Holstein" in Reesdorf

Aus den Kieler Nachrichten vom 14. August 2014:

 

Minister allein im Zelt

Habeck testet die Natur

Von Lutz Timm
 
Ein Startplatz mit Symbolcharakter: Am Fuß des Fernsehturms im Vieburger Gehölz in Kiel, quasi ein letztes Zeichen der Zivilisation, startete Umweltminister Robert Habeck (Grüne) Mittwoch Abend die Jungfernwanderung zum ersten ausgewiesenen Übernachtungsplatz im Rahmen des Pilotprojekts „Wildes Schleswig-Holstein“.
 
Foto: Umweltminister Robert Habeck und Veronika Breuer von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein kontrollieren den Weg auf der Karte.

Umweltminister Robert Habeck und Veronika Breuer von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein kontrollieren den Weg auf der Karte.

© Timm
 

Der Platz bei den Eiderkaten nahe Reesdorf bei Bordesholm liegt auf einer Fläche der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ist die erste von fünf geplanten Flächen, auf denen Wanderer und Radfahrer inmitten freier Natur übernachten können.

 

 „Einen besseren Job kann man als Minister gar nicht erledigen“, sagte Habeck über die Aufgabe, die vor ihm lag: eine 17 Kilometer lange Route durch die idyllischen Niederungen des Eidertals und am Ende eine Nacht alleine im Zelt. „Ich kann die Natur Schleswig-Holsteins als erlebbaren Raum durchwandern, da fühle ich mich frei.“ Vorbereitet sei nichts, er wolle die Strecke erleben – „so ehrlich wie eine Wanderung nur sein kann“. Bepackt mit vollständiger Campingausrüstung legte Habeck sofort ordentliches Tempo vor, gestand aber ein: „Die Verpflegung ist leider ein wenig auf der Strecke geblieben. Heute Abend gibt es Käsebrot.“

 

 Für Habeck ist das Pilotprojekt eine Herzensangelegenheit: „Naturschutz wird von den Menschen häufig als Eingrenzung, als ordnungspolitische Maßnahme wahrgenommen.“ Das solle durch das „Wilde Schleswig-Holstein“ geändert werden. „Wir wollen, dass die Menschen ihre Freiheit ernst nehmen und die Plätze in der freien Natur nutzen. Je mehr Wildheit man in Schleswig-Holstein erleben kann, umso besser.“ Auch wenn viele Widerstände erst überwunden werden mussten, glaubt er an einen Erfolg. „In Dänemark werden ähnliche Flächen vom Staat mitgetragen, und es funktioniert.“

 

 Veronika Breuer von der Stiftung Naturschutz hofft, dass sich langfristig auch Privatpersonen und andere Institutionen anschließen: „Unser Ziel ist es, eine Plattform aufzubauen, auf der Naturliebhaber verschiedene Plätze zum Übernachten finden können.

 

Hier geht es zum Übernachtungsplatz in Reesdorf: wildes-sh

Modernisierung des Gemeinschaftshauses Reesdorf beginnt im Oktober 2014

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 14.03.2014

Presseartikel zu den Wahlen der Kommunalen Wählergemeinschaft Reesdorf (KWG):

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 30.01.2013

Claus Reese mit der Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 12. September 2012

Textbeitrag des NDR zum Fernsehbericht "Dorfgeschichten Reesdorf "

Von der Website NDR/Schleswig-Holstein-Magazin vom 24.09.2012:

 

Vergangene Woche waren wir in Sören. Unsere neue Episode der Dorfgeschichten führt uns direkt in die unmittelbare Nachbarschaft, nämlich nach Reesdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde - ganz in der Nähe von Bordesholm. Viele der 150 Einwohner tragen den Nachnamen "Reese", doch sie sind nicht dafür verantwortlich, dass der Ort "Reesdorf" heißt. Da im Ort einige alteingesessene Familien leben, säumen zahlreiche alte Höfe und Stallgebäude die Dorfstraße.

 

Denkmäler und seltene Tiere

Reesdorf liegt im Eidertal. Entlang des Eidertalwanderweges können Spaziergänger gleich zwei Kulturdenkmäler bestaunen: die Eiderbrücke von 1803 und den "Widder" - eine alte Quellwasserpumpe, die auch heute noch einwandfrei funktioniert. Außerdem züchtet ein Landwirt im Eidertal Konik-Pferde und Auerochsen. Die einst ausgestorbene Rasse lebt in freier Wildbahn. Die Herde in Reesdorf ist bereits auf 80 Tiere angewachsen.

 

Sportlich zu Pferd und beim Moto-Cross

Um Sportpferde geht es bei einer neuen Touristenattraktion am Ortsrand - bis zum kommenden Frühjahr soll dort ein Pferde-Freizeitpark für Vielseitigkeitsreiter  entstehen. Wegen der hügeligen Landschaft und der verkehrsgünstigen, zentralen Lage sei Reesdorf ein idealer Standort, berichtete uns der Förderverein, der den Park anlegt. Auch Moto-Cross-Fans zieht es nach Reesdorf, denn der MSC Nordmark Kiel hat dort eine Rennstrecke. Am Wochenende unserer Dreharbeiten wurde dort erstmals der Schleswig-Holstein Pokal ausgetragen. Die Reesdorfer nehmen’s gelassen: Dass die Motorradfahrer das gesamte Dorf beschallen und hier obendrein drei Mal in der Woche trainieren, stört kaum einen im Ort.

 

In guten wie in schlechten Zeiten

In Reesdorfs einziger Reetdachkate, die zum Gartencafé gehört, hat sich vor unserer laufenden Kamera ein Paar das Ja-Wort gegeben. Getraut wurden sie nicht von einem gewöhnlichen Standesbeamten, sondern von Reesdorfs Bürgermeister. Mehr als 70 Paare hat Bernd Jamrath schon in den Hafen der Ehe geführt. Natürlich auch Brautpaare aus Reesdorf. Und diese Ehen haben bis heute allesamt gehalten.

 

Erschließungsstraße "An der Spökau" getauft

In einer kleinen Zeremonie wurde am 16. Juni 2012 die Erschließungs- straße von der K15 zum geplanten Landhandel "Trede & von Pein" auf den Namen "An der Spökau" getauft. Über diese Straße sind neben dem neuen Landhandel auch das Klärwerk Reesdorf sowie der Schäferhundverein zu erreichen. (ae/18.06.12) 

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 05.04.2012:

  

Erschließungsstraße heißt „An der Spökau

 

Reesdorf. Die Erschließungsstraße von der K 15 zum geplanten Landhandelneubau hat einen Namen. „An der Spökau“ heißt zukünftig die Zuwegung zur neuen Halle des Unternehmens Trede & von Pein, die neben dem Klärwerk Reesdorf errichtet wird. Der Straßenname, der während der Sitzung der Gemeindevertreter beschlossen wurde, bezieht sich auf den kleinen Fluss in dem Areal.

 

„Wir dachten, dass der Bach eigentlich anders heißt, aber der Name steht so in den Planzeichnungen drin. Mit der Benennung ist die Straße jetzt auch in Navigationsgeräten auffindbar“, erklärte Bürgermeister Bernd Jamrath nach der Sitzung am Dienstag. Die bislang zum Klärwerk führende Zuwegung wird derzeit verbreitert, damit zukünftig Lkw und Schlepper den Landhandel anfahren können. Die Halle wird, wie berichtet, als Ersatz für die abgerissene Mühle auf dem Bordesholmer Brüggenareal gebaut.

 

In punkto Krippenbetreuung in der Kita Brügge haben die drei Reesdorfer Kleinkinder eine Absage bekommen. Die Reesdorfer sind aber optimistisch, eine Lösung zu finden. So soll es gemeindeübergreifende Gespräche im Herbst geben, zudem beteiligt sich das Dorf an der Finanzierung von Betreuungsstunden bei Tageseltern. „Noch ist etwas Zeit, die rechtliche Verpflichtung für Kleinkindbetreuung kommt erst im Herbst 2013“, betonte Jamrath. Weiterhin dankte er den 16 Reesdorfer Feuerwehrleuten, die im Februar beim Löschen des Holzhauses in Brüggerholz im Einsatz waren. Als Termin für den Dorfputz wurde Freitag, 20. April, um 18 Uhr festgelegt, Treffpunkt ist am Spritzenhaus.         ti

 

Foto: Tietgen, KN/Holsteiner Zeitung vom  vom 28.02.2012 

Aus den Kieler Nachrichten/Holsteiner Zeitung vom 22.02.2012

Pferdefreizeitpark-Planer hoffen auf Geld vom Land

- Quelle: KN-online vom 25.08.2010

Reesdorf braucht 40 % Beteiligung für Glasfaserkabel

- Quelle: Kieler Nachrichten vom 13.03.2010

Tiere im Eidertal haben eigene Quellen

- Quelle: Kieler Nachrichten vom 29.01.2010

Reesdorf plant ein Baugebiet

- Quelle: Kieler Nachrichten vom 28.02.2009

Reesdorfer päppeln vier Igelkinder mit ihrer Mutter auf

- Quelle: Kieler Nachrichten vom 01.11.2008