Sturmeinsatz "Kyrell"

Am Donnerstag, den 18. Januar 2007 zog "Kyrell" über Deutschland hinweg und verursachte bundesweit heftige Schäden.Noch am Sonnabend gingen starke Böen durchs Land. Am Nachmittag des 20. Januar spürten dann auch die Reesdorfer Einwohner Auswirkungen. Der Orkan riß an der Eider eine Pappel samt Wurzel aus der Erde, die sich dann über die Hochspannungsleitung legte.Der daraufhin verursachte Kurzschluß bescherte neben Reesdorf auch Brüggerholz, Techelsdorf, Böhnhusen und Schönhorsteinen etwa einstündigen Stromausfall. Da es in der angehenden Dunkelheit nicht möglich war, die Leitung von der Last zu befreien, entschlossen sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Reesdorf und Brügge die Arbeit am Sonntagmorgen fortzusetzen. Somit hat man dann am nächsten Tag mit schwerem Gerät den Baum von der Hochspannungsleitung gezogen. Hier war es notwendig sogar die Ortsdurchfahrt für den Zeitraum zu sperren, da es nicht ausgeschlossen werden konnte, dass durch eventuell reissende Leitungen Gefahr drohte.